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Warum Fantasiegeschichten Kindern helfen können

Warum Fantasiegeschichten Kindern helfen können
Wenn Kinder Angst haben, Wutanfälle zeigen oder im Kindergarten anecken
„Mein Kind hat Angst vor dem Kindergarten.“
„Warum hat mein Kind so starke Wutanfälle mit 4 Jahren?“
„Mein Kind erfindet ständig Fantasiegeschichten – ist das normal?“
„Wie kann ich mein sensibles oder neurodivergentes Kind stärken?“
Diese Fragen stellen sich viele Eltern von Kindern zwischen drei und sechs Jahren.
Gerade im Vorschulalter erleben Kinder intensive Gefühle.
Sie verfügen über eine große Fantasie – und manchmal auch über große Sorgen.
Was viele nicht wissen:
Kinder erzählen in ihren Fantasiegeschichten oft von genau den Themen, die sie innerlich bewegen.
Kind hat Angst vor dem Kindergarten – was steckt dahinter?
Ängste im Vorschulalter sind nichts Ungewöhnliches.
Viele Kinder erleben:
Kinder in diesem Alter können Gefühle selten abstrakt erklären.
Stattdessen tauchen sie in Geschichten auf.
Vielleicht erzählt Ihr Kind von:
In solchen Bildern zeigen sich oft Unsicherheit und Überforderung –
aber erstaunlich häufig auch erste Lösungsansätze.
Wutanfälle bei Kindern im Alter von 4 Jahren – starke Gefühle verstehen
Kinder mit starken Gefühlen erleben Emotionen intensiver.
Manche reagieren schneller, heftiger und länger – besonders sensible oder neurodivergente Kinder.
In ihren Fantasiegeschichten tauchen dann häufig auf:
Das kann chaotisch wirken.
Doch oft verbirgt sich darin eine wichtige Botschaft:
Das Kind zeigt, wie sich innere Überforderung anfühlt –
und gleichzeitig, wie sie überwunden werden kann.
Kind erfindet ständig Fantasiegeschichten – ist das normal?
Ja. Und mehr noch: Es ist ein wertvoller Ausdruck innerer Verarbeitung.
Kinder im Vorschulalter denken in Bildern.
Sie verstehen die Welt über Geschichten.
Besonders Kinder mit:
nutzen Geschichten als inneren Spielraum.
Fantasiegeschichten sind kein „Realitätsverlust“.
Sie sind ein Zeichen von innerer Aktivität und Kreativität.Selbstwirksamkeit bei Kindern fördern
Ein zentrales Entwicklungsziel zwischen drei und sechs Jahren ist Selbstwirksamkeit.
Kinder möchten erleben:
Und genau das zeigen viele spontane Geschichten:
Auch wenn eine Katastrophe nach der anderen passiert,
findet die Hauptfigur am Ende einen Weg.
Wenn Eltern diese Geschichten aufmerksam begleiten, entsteht:
Neurodivergente Kinder stärken – ohne ständiges Korrigieren
Eltern von Kindern mit ADHS oder im Autismus-Spektrum suchen häufig nach Wegen, ihr Kind zu stärken, ohne es dauernd verbessern zu müssen.
Gerade für neurodivergente Kinder kann es entlastend sein:
Fantasiegeschichten bieten hierfür einen geschützten Raum.
Sie ersetzen keine Therapie oder Diagnostik –
können jedoch im Alltag eine stärkende Ergänzung sein.
Wie Eltern die Geschichten ihres Kindes nutzen können
Statt sofort eigene Vorschläge einzubringen, kann es hilfreich sein:
Oft zeigt das Kind selbst, was es braucht.
Und manchmal entsteht daraus eine kleine Stärkungsgeschichte –
ein Buch, das dem Kind im Alltag Mut macht.
Fazit
Ob Angst vor dem Kindergarten, starke Wutanfälle mit vier Jahren, Hochsensibilität oder neurodivergente Entwicklung:
Fantasiegeschichten können ein wertvoller Zugang zu den inneren Themen eines Kindes sein.
Sie eröffnen:
Und manchmal beginnt alles mit einer einfachen Frage:
„Erzähl mir mehr von deinem Drachen.“
Aus der Praxis entstanden
In meiner heilpädagogischen Arbeit mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll selbst erfundene Geschichten sein können.
Aus dieser Erfahrung ist mein Angebot der Stärkungsgeschichten entstanden:
eine begleitete, strukturierte Möglichkeit für Eltern, die Fantasiewelt ihres Kindes in eine stärkende Buchform zu bringen – alltagsnah, bindungsorientiert und ressourcenfokussiert.
Wenn Sie neugierig sind, wie eine solche Begleitung aussehen kann, finden Sie hier weitere Informationen zu meinem Intensivpaket:
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